Die Highlights der Deutschlandfahrt



Der Aufstieg zur Zugspitze

Unsere Zugspitzen Wanderung war spitze.

Die Vorbereitung auf die Wanderung begann schon in der Nacht davor, da wir in Garmisch- Partenkirchen erst sehr spät angekommen waren und noch unser Gepäck für den nächsten Morgen bereitstellen mussten. Wir haben uns alle schon richtig gefreut.

Am frühen Morgen hat sich unsere kleine Elitewandertruppe zusammengefunden, u um 05:30 den Bus zum Skistadion zu nehmen.

Dort begann die 26 km lange Reise zur Spitze Deutschlands, die unsere Freundschaft für immer stärken würde. Obwohl die 8-stündige Wanderung hart war, haben alle es geschafft und es war ein unglaubliches Abenteuer!

Für uns war es der beste Tag der Deutschlandfahrt und wir waren nicht nur auf der härtesten Spitze, die wir je bestiegen hatten, sondern auch 3 km näher am Himmel!

Benno, Julius, Matteo, Hugo (11A, 11B)

 

Die Bavaria Filmstudios in München

Unser wunderschönes Abenteuer begann an einem frischen Montag. Es war Vormittag, als unsere Füße den deutschen Asphaltboden in Berlin berührten. Es war ein pures Glücksgefühl, als wir alle mit einem Schlag realisierten, dass wir 2 Wochen von der DSH erlöst waren. Das war der Geschmack von PURER FREIHEIT.

Ein Highlight der Reise war das Filmstudio in München: Ein Mitarbeiter hieß uns am Eingang Willkommen. Der Rundgang begann mit einem lustigen 4-D Kurzfilm und beinhaltete noch verschiedene Filmsets von Filmen wie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „Wicki und die straken Männer“, „Fack u Goethe“, „Das Boot“ und „Asterix und Obelix“. Außerdem gab es in der Tour noch spezielle Filmeffekte kennenzulernen, bei denen wir sogar mit der Kamera interagieren konnten. Ein rundum gelungener Tag in den Bavaria Filmstudios.

Doris, Rasmus, Dion, Maria, Ella (11A, 11B)

 

Das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen

Obwohl es ein sonniger Tag war, lief uns ein kalter Schauer über den Rücken, als wir die Gitterstäbe in den Fenstern des Gebäudes sahen. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die einen bekamen einen ehemaligen Gefangenen Hohenschönhausens als Führer, die anderen einen Historiker. Beide Führungen waren äußerst interessant, doch besonders berührend war natürlich die mit dem Zeitzeugen, der von seinen eigenen Erfahrungen berichtete. Der ehemalige Insasse erzählte, dass er nach seiner Entlassung besonders begonnen habe, die Freiheit zu schätzen. Er ging beispielsweise auch auf eine Fahrradtour durch Finnland und meinte, er würde vor jeder Grenze innehalten und den Moment auskosten. Dies hat uns nachdenklich gemacht und uns vor Augen geführt, wie selbstverständlich Freiheit für uns ist und wie wenig wir sie zu schätzen wissen.

Annika T., Annika O., Daniil, Julia, Laura (11A, 11B)

Fotos Luka Kückelmann